Rasenpflege

Der Rasen ist ein fast unverzichtbares Element im Garten. Wie der Teppich im Wohnzimmer, ist der Rasen die Grundlage des Gartenraumes. Die horizontale Ausdehnung und die grüne Farbe strahlen Ruhe aus. Für die Gestaltung des Gartens bietet der Rasen einen wichtigen Hintergrund und Kontrast. Selbst kleine Gärten bekommen durch eine Rasenfläche räumliche Tiefe.

 

Ein Rasen kann, insbesondere wenn es ein „englischer“ sein soll, viele Probleme sprießen lassen. Moos breitet sich aus, Unkräuter bevölkern den Rasen oder die Gräser wollen einfach nicht richtig wachsen. Je nach Anspruch ist eine sehr intensive Pflege notwendig.

 

Eine wichtige Pflegemaßnahme ist der regelmäßige Schnitt. Ein häufiger Schnitt regt die Bestockung der Rasenpflanzen an, die für die Ausbildung einer dichten Grasnarbe notwendig ist. Durch häufiges Mähen verlieren die Gräser allerdings auch große Mengen ihrer organischen Substanz. Nicht zuletzt aus diesem Grunde ist Rasen eine Intensivkultur mit hohem Nährstoff- und Wasserbedarf.

 

Während trockener Witterungsphasen im Sommer sollte der Rasen nicht ganz so häufig und auch nicht so tief gemäht werden. Auch Rasen, der mit schattigen Verhältnissen zu Recht kommen muss, sollte etwas höher wachsen dürfen.

 

Im Frühjahr ist auf Flächen, die zum Vermoosen und Verfilzen neigen, das "Vertikutieren" eine wichtige und wirksame Pflegemaßnahme. Ein Vertikutiergerät arbeitet mit vertikal rotierenden Messerschneiden, die Moos und Rasenfilz aus der Grasnarbe herauskämmen. Das Mikroklima wird wesentlich verbessert, Wasser und Nährstoffe können wieder besser in den Boden eindringen, und die Gräser bekommen mehr Licht und Luft. Der beste Zeitpunkt zum Vertikutieren ist das Frühjahr. Bei stark vermoosten Flächen kann auch ein zweites Mal im August/September vertikutiert werden.

Ilja Ratschinski

Dipl.-Ing. Gartenbau (FH)

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